Infobrief Nr. 7

GOTTES-Offenbarungen: Die Wirkliche Welt

Liebe Freunde der Geistesschulung,
wo ich selbst auf meinem Weg aus allen egomanen, illusionären Verwicklungen stehe, das weiß ich nicht und diese Frage soll auch nicht meine Sorge sein. Als Kursschüler vertraue ich mich der Führung des Heiligen Geistes (Jesus) an und wähle den bewussten Blick auf die Hindernisse, die mich vom FRIEDEN GOTTES trennen – und ich vergebe mir dafür, den FRIEDEN GOTTES nicht gewählt zu haben.

Ich pendele wie alle anderen Menschen zwischen dem falschen Selbst und dem wahren SELBST. Ich erlebe Stress und Ängste sowie auch Momente seligen Friedens. Die irdischen Hausaufgaben im Klassenzimmer der Welt begreife ich als Sprungbrett zur Befreiung von allen verrückten Vorstellungen, die uns in einem Bewusstsein des Mangels, der Angst und Verzweiflung gefangen halten.

In einigen Augenblicken meines Lebens aber erfahre ich die Verbindung zu meinem wahren SELBST so intensiv, dass die Grenze des Glaubens zur Gewißheit hin überschritten wird. Da wird dann im geistigen Sucher ein Fenster zur Wirklichen Welt geöffnet: Für Sekunden und Minuten, selten für Stunden oder sogar Tage. Über solche Erlebnisse wird meist geschwiegen, da sie im falschen Selbst der Zuhörer Angst erzeugen, denn sie stellen die irdische Existenz infrage und müssen daher abgewehrt werden.

In meinem neuen digitalen Buchprojekt „GOTTES-Offenbarungen“ habe ich die unterschiedlichsten Erfahrungen ganz verschiedener mir bekannter Menschen veröffentlicht: Erfahrungen auf den Stufen der „Leiter zur Wirklichen Welt“. Darunter sind eindeutig auch Erlebnisse, in denen die Schwelle zur Wirklichen Welt überschritten wurde.

Was ist die „Wirkliche Welt“? Sie ist die letzte Zwischenstufe auf dem Weg in die absolute Vereinigung mit GOTT. Wir brauchen sie auf dem Weg der Überwindung unserer Angst vor der LIEBE, vor GOTT:

Die wirkliche Welt ist ein Zustand, in dem der Geist gelernt hat, wie leicht Götzen vergehen, wenn sie wahrgenommen werden, aber nicht mehr gewünscht. Wie willig der Geist sie gehen lassen kann, wenn er verstanden hat, dass Götzen nichts sind, nirgendwo und ohne Zweck. Denn dann nur können Schuld und Sünde als ohne Zweck und als bedeutungslos gesehen werden. 
(T-30.V.5:2-4)

Die Sterne werden im Licht vergehen, und die Sonne, die der Welt die Schönheit eröffnete, wird schwinden. Die Wahrnehmung wird keine Bedeutung mehr haben, wenn sie vervollkommnet worden ist, denn alles, was zum Lernen verwendet wurde, wird keine Funktion mehr haben. Nichts wird sich je verändern; weder Wechsel noch Schattierungen, weder Unterschiede noch Variationen, die die Wahrnehmung möglich machten, werden dann noch auftreten. Die Wahrnehmung der wirklichen Welt  wird von so kurzer Dauer sein, dass du kaum Zeit haben wirst, GOTT dafür zu danken. Denn GOTT wird den letzten Schritt rasch tun, wenn du die wirkliche Welt erreicht hast und für IHN bereit gemacht worden bist. 
(T-17.II.4:1-5)

Die Wahrnehmung der Wirklichen Welt wird im Kurs auch als Schau oder als die Schau Christi bezeichnet. Dann sehen wir aufgrund der praktizierten Vergebung eine „erlöste Welt“: Wir haben uns selbst vergeben – alle unsere wahnsinnigen Träume und schmerzvollen Schuld-Fantasien. Dann kann der FRIEDE CHRISTI unsere Herzen erfüllen.

Mit lieben Grüßen
Reinhard Lier

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