Infobrief Nr. 6

Februar 2019
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Thema: Die zwei Wahlmöglichkeiten
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Liebe Freunde der Geistesschulung,
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eine der wichtigsten Einsichten im „Kurs in Wundern“ ist die Erkenntnis, dass wir immer nur zwei Wahlmöglichkeiten haben: 
Wir entscheiden uns zwischen unserem falschen und dem wahren SELBST, zwischen dem Denksystem des Egos und dem des HEILIGEN GEISTES (der STIMME für GOTT in unserem Traum).
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Wir tun dies mit der einzig uns verbliebenen Macht, der Macht der Entscheidung. 
Denn die SCHÖPFERMACHT im GEIST haben wir als Gefangene der illusionären Egowelt im wesentlichen verloren, auch wenn manche unserer Fehlschöpfungen Funken des GEISTES enthalten mögen. 
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Wer aber Illusionen wählt und liebt, der kann nicht aus der WAHRHEIT schöpfen und erschaffen. Er bleibt ein Magier und agiert vor allem in der körperlichen Welt: Er träumt von Bildern und produziert ständig neue Bilderwelten, also bloße Fantasien.
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Die uns bekannte Welt ist ein Spiegelbild unseres fantasierenden Geistes – mehr nicht. Insofern besteht kein Grund, sich über die Welt aufzuregen. Ganz im Gegenteil: Wir dürfen entspannt aufatmen, denn die mörderischen Impulse des träumenden Geistes können diesen nicht verlassen, sie können die LIEBE nicht angreifen. 
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Die uns bekannte Welt kann als Fantasie des Egos nur mörderisch und unvollkommen sein und löst sich in unserem Geist wieder auf, wenn der GOTTESSOHN seine wahre GEIST-NATUR erkannt hat und nicht mehr träumen möchte. Wie schnell es zum Erwachen aus all den Egoträumen kommt, das entscheidet jeder „Aspekt des GOTTESSOHNES“ – also du und ich – für sich selbst, und doch ist dies zugleich ein integraler Prozess in dem einen träumenden GOTTESSOHN. 
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Ich kann, was meinen Heilungsprozess angeht, Zeit einsparen, indem ich jetzt mir alle mich störenden und schmerzenden Albträume und Glaubensvorstellungen vergebe und niemanden, weder mich noch scheinbare Andere, anklage.
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Der Fokus des Kurses liegt vor allem auf dem Hindernis, das uns von der WAHRHEIT und der GLÜCKSELIGKEIT im GEISTE GOTTES trennt: Er liegt auf dem falschen Selbst, dem sogenannten Ego oder der Idee der Trennung. Die von uns am Laufen gehaltene Egomatrix zu durchschauen bildet den Beginn der Heilung. Dazu gehören folgende befreiende Einsichten:
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– Ich bin nicht mein Körper. Mein Geist ist nicht in meinem Körper.
Der Körper ist nur ein Bild im träumenden Geist.
– Ich bin nicht meine Erfahrungen, die ich hier in dieser Welt gemacht habe.
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– Ich bin keine Person, ich bin keine Geschichte.
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Die wichtigste (un-)bewusste egomane Glaubensüberzeugung des falschen Selbst lautet:
Ich bin von Gott, der Liebe, getrennt. Ich habe den Himmel /das Paradies verloren. Etwas stimmt mit mir nicht, ich bin der Liebe nicht würdig, denn ich habe sie angegriffen und insofern bin ich schuldig.
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Aus diesem Urkonflikt entsteht in unserem Geist die Projektion einer Welt, in der der Konflikt lediglich in vielen Wiederholungen formal sehr verschieden gespiegelt wird. 
Die Projektion dient dabei als Ego-Lösung immer einer Entlastung der Stresslage im träumenden Geist. Wir sehen dann nicht mehr unsere Fehlentscheidung, an die Trennung von Gott zu glauben, sondern wir nehmen sie als eine Gegebenheit hin, die uns als Opfern in der Welt durch die bösen Anderen widerfährt. So bildet sich die Anziehungskraft für ein konfliktreiches, schmerzvolles Leben in der Welt der Körper. 
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Jede Überzeugung, die wir nähren und für wahr halten, führt zu Spiegelungen sprich Erfahrungen in der Illusionswelt. Wenn wir also kranke, destruktive Überzeugungen aufgeben (uns vergeben und sie loslassen), ziehen wir andere Erfahrungen in der Welt an. Der wichtige Punkt ist die Umkehrung von Ursache und Wirkung: Nicht die Welt verursacht unser Leiden, sondern unsere (unbewusste) Entscheidung in unserem Geist, an Schuld und Trennung zu glauben, spiegelt sich in den Ereignissen der Welt.
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Wenn wir das falsche Selbst (Ego) wählen, werden wir zugleich immer leiden müssen, denn es beruht auf dem mörderischen Gedanken, das Leben von GOTT gestohlen zu haben. Wir sind als „überzeugte Diebe und Raubmörder“ in unsere Traum-Welt geflüchtet und kämpfen dort um unser Überleben und fürchten ständig, selbst bestohlen und getötet zu werden. In Wahrheit ist jeder Kampf aber ein Kampf gegen Gott – eben gegen das falsche Bild, das wir von GOTT haben.
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Ich empfehle an dieser Stelle das Interview mit Ramòn Gartmann über seine Nahtodeserfahrung und seinen Weg aus dem Denksystem des Egos in eine Erfahrung der Weite und Tiefe der LIEBE des reinen GEISTES. Diese Wandlung sprich Loslösung von den Irrtümern des personalen Ego-Bewusstseins ist kein leichter Weg, da wir dann aus der „Gemeinschaft der Träumenden“ ausgeschlossen werden. Aber schaut selber:
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Mit herzlichen Grüßen
Reinhard Lier
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