Infobrief Nr. 3

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Liebe Freunde der Geistesschulung,

eine der wichtigsten Stellen im Kurs ist sicherlich diese (zur besseren Lesbarkeit habe ich die Sätze einzeln aufgeführt und einen Satz rot markiert):

Der HEILIGE GEIST bittet dich nur um diese kleine Hilfe: Jedesmal, wenn deine Gedanken zu einer besonderen Beziehung abschweifen, die dich noch immer anzieht, tritt mit IHM in den heiligen Augenblick ein und lass IHN dich dort befreien. 

ER braucht nur deine Bereitwilligkeit, SEINE Perspektive zu teilen, um sie dir vollständig zu geben. 

Und deine Bereitwilligkeit braucht nicht vollständig zu sein, weil die SEINE vollkommen ist. 

Es ist SEINE Aufgabe, durch SEINEN vollkommenen Glauben deine fehlende Bereitwilligkeit zu sühnen, und es ist SEIN Glaube, den du dort mit IHM teilst. 

Wenn du deinen Unwillen, befreit zu werden, erkennst, wird dir SEINE vollkommene Bereitwilligkeit zuteil. 

Rufe IHN an, denn der HIMMEL ist IHM zu Diensten. 

Und lasse IHN den HIMMEL für dich anrufen.

(T-16.VI.12:1-7)

 

Der Kurs ist kein abgehobenes, pseudo-esoterisches Schmusegeplänkel. Was hier zitiert wird, das will eigentlich niemand gern hören. Es wird klar hervorgehoben, dass uns unser Unwille zur Befreiung beherrscht, denn wir lieben unsere besonderen Beziehungen zu den Menschen, Tieren, Pflanzen und zu all den anderen Dingen der Welt. Jesus weiß, wie gern wir in besonderen Beziehungen, in all den Bildern und Gefühlen schwelgen. Und er bittet uns darum, dies zu erkennen und ehrlich zuzugeben. 

Wir sind spirituell hoch motiviert, wollen einen Achttausender besteigen und träumen von den besonderen „Gasthäusern“ in den Niederungen der Welt. Die Geistesschulung will uns auf die dünne Höhenluft ab 3000 Meter aufwärts vorbereiten. Die Frage ist nur: Wollen wir das wirklich? 

Wollen wir uns in die geistige Kraft und Klarheit jenseits der 3000-Meter-Grenze bewegen? Denn unten im Tal haben wir uns doch so recht und schlecht bequem eingerichtet. Die besonderen Beziehungen bereiten uns zwar viel Stress, aber sie scheinen auch ihre netten Seiten zu haben. Und vielleicht lässt sich ja doch noch etwas hinbiegen…

Jesus weiß um die dünne, geistige „Luft“, welche uns Freiheit und Frieden schenkt. Geistige Nüchternheit ist eine Grundvoraussetzung, um ernsthaft den Aufstieg beginnen zu können. Eso-Halligalli mit Händchenhalten, Kuschelgruppe und Singsang gibt es im Tal an jeder Ecke, da ist man für ein paar Euro schnell dabei. 

Doch das führt uns alles nicht in den GEIST. 

Gewiß, auch die Erfahrungen des Tals sind wichtig und wertvoll, um zu lernen, dass sie keinen wirklichen Frieden schenken. Da müssen wir alle durch, denn wer hier inkarniert, der hat zunächst mal genau das gebucht. Er wandert von Kirmes zu Kirmes, von Geisterbahn zu Geisterbahn, bis er alle Lieder bei genügend Alkoholkonsum mitsingen kann und glaubt, alle würden sich doch lieb haben. 

Oder er genießt die steigende Kurve seines Erfolgs, bis er merkt, dass Geld und Besitz keinen Sinn für ein gutes Leben stiften können. Ich sage nichts gegen ein sinnvolles Verwalten von Geld und Besitz, um es in den Dienst der Menschen zu stellen. Denn wozu etwas dient, das fragt auch die Geistesschulung: Dient etwas dazu, den GEIST in meinem Geist zu erkennen und damit Befreiung vom Leiden zu erfahren, oder dient etwas dazu, das Leiden noch verrückter, schlimmer und heilungsresistenter zu machen?

Wenn ich zurückblicke sehe ich nur vor allem Eines: Wie oft wir alle schon Nein zum GEIST gesagt haben. Inkarnationstraum reiht sich an Inkarnationstraum. Die Geschichte der Menschheit besteht vor allem aus Ignoranz. Man will nicht wissen, was die leidvolle Welt im Innersten zusammenhält. Man will nur, dass sie endlich nach eigenem Gusto funktioniert und lustvoll ohne Nebenwirkungen ausgelebt werden kann. Doch der Konsum einer jeden Droge hat seinen Preis: Abhängigkeit und Schmerz bilden die andere Seite der Lusterfahrung.

 

Ich wage hier zur Klärung der Standpunkte den weiten Überblick und skizziere 5 Phasen der menschlichen Entwicklung mit ihren wichtigsten Kriterien:

I. Der Weg in die Illusion und Verstrickung

1. Der Glaube, dass die Welt mit allen Verkörperungsphänomenen gewinnbringend ist: Die Lust auf mein Reich der Individualität und Besonderheit!

2. Der Weg ins Spiegelkabinett des Egos, das volle Maß an Lust, Schmerz, an Aufbau und Absturz.

 

II. Der Punkt der Umkehr  („Ich will zurück in den GEIST, weiß aber nicht wie“)

1. Die besondere Liebes- und Hassbeziehung als sehr effektive Chance zur Heilung. 

2. Schicksalskatastrophen (Abstürze) als Ruf zur Umkehr.

3. Der physische Tod als Chance zur Umkehr.

4. Das geistige Zwischenreich als Chance zur Umkehr.

5. Die Reinkarnation als Chance zur Umkehr.

 

III. Der Aufbau der geistigen Kommunikation mit dem GEIST

1. Der Wendepunkt: Der Weg in den GEIST, die Herstellung der geistigen Kommunikation.

2. Der Weg der Nüchternheit, Bereitwilligkeit und Hingabe an den GEIST (Der Heilige Augenblick).

3. Der Übergang in den glücklichen Traum: Luzides Leben in der körperlichen Welt.

 

IV. Der Übergang in die Wirkliche Welt

 

V. Die totale Rückkehr in den REINEN GEIST GOTTES.

 

Die Geistesschulung von Ein Kurs in Wundern sehe ich im Zeichen der Neu-Offenbarung. Es geht um die geistige Ortung des Menschen, seine scheinbare Verlorenheit innerhalb der Ego-Matrix und sein Erwachen in der WAHRHEIT des REINEN GEISTES. 

Die Ego-Matrix ist vielschichtig und stiftet eine enorme Verwirrung. Neben der körperlichen Dimension muss auch die „feinstoffliche“ jenseitige Welt als Teil der Matrix begriffen werden. Sterben und Jenseits bedeuten leider kein automatisches Erwachen. Der HIMMEL steht für den REINEN GEIST, in dem es keine Trennung und keine Form gibt. Das ist für uns zunächst im Normalbewusstsein nicht fassbar und bereitet den meisten Menschen Angst.

Wir stecken im unglücklichen Traum der Ego-Matrix fest und sollen den glücklichen Traum als nächste Stufe anpeilen. Er ist vergleichbar mit dem nächtlichen luziden Träumen, wenn wir im Traum erkennen, dass wir gerade träumen und dass unser Erleben nicht real ist. So nutzen wir die Werkzeuge der Geistesschulung, vor allem die Wahl des Heiligen Augenblicks wie oben im Kurstext beschrieben. Das alles wäre sehr viel, denn ein geschulter Geist kann viel erreichen: Er wird abgeholt von Jesus und geht Hand in Hand mit IHM den Rest des Weges. Er darf vertrauen und kann sich (immer mehr) bedingungslos der FÜHRUNG hingeben.

In diesem Sinne bleiben wir dran.

Reinhard Lier

 

Aktuelle Termine und Infos:

8.-9. Dezember 2018: Familienstellen und Geistesschulung
in Dornbirn im Kolpinghaus

Noch sind freie Plätze für Aufsteller und Beobachter vorhanden;

Preis Aufsteller: € 230.- /CHF 265.-

Preis Beobachter: € 150.- /CHF 170.- (€ 80.- für einen Tag)

Anmeldung: info@lier.de

 

Buchfreigabe 

Im Zuge der Freigabe aller meiner Bücher, digital und gedruckt, beginne ich in der Druckversion mit „Finden was Frieden schenkt“ und „Offenheit läßt Liebe wachsen“.

Pro Person können bis zu 20 Exemplare bestellt werden. Wer spenden mag, der möge es tun.

 

Neuer Buchtitel

Zur SEELENDYNAMIK von TÄTER und OPFER

Digitalversion 2018, darf kopiert und auch ausgedruckt werden.

Spendenbasis

Seelendynamik_Lier_2018

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