Infobrief Nr. 24

Thema:
Wie kommuniziert der Heilige Geist mit uns?

Liebe Freunde der Geistesschulung,

ein wichtiges Ziel der Geistesschulung EKIW ist die Kommunikation mit dem Heiligen Geist, für den auch Jesus als Ansprechpartner „in Person“ steht. Wer sich inneren Frieden und Heilung wünscht, der sollte Geistesschulung mit all ihren Möglichkeiten – vor allen über die Lektionen im Kursbuch – praktizieren. Denn ein ungeschulter Geist kann nichts erreichen, er steckt in der Verwirrung fest, wenn ihn die Angst vor den Phänomenen der Illusionswelt fest im Griff hat. Bedenken wir: Die Feuerwehr übt, wenn es nicht brennt.

Natürlich beobachte ich sehr nüchtern: Die Welt, welche eine Projektionsfläche unseres gespaltenen Bewusstseins ist, brennt. Aber sie hat schon immer gebrannt, denn Krisen sind ihr Normalzustand, da das Ego-Denksystem auf ständiger Spannungserzeugung beruht. Doch sollten wir die uns verbleibende Zeit der relativen Ruhe nutzen, geistige Zentrierung zu erreichen. Diese Zeit ist immer jetzt. 

Ich will mich hier also nicht in irgendwelchen Deutungen weltlicher Prozesse verlieren, sondern viel mehr auf die Kommunikation mit dem Heiligen Geist fokussieren. Sie ist das Kernwerkzeug der Geistesschulung: Ohne dieses Werkzeug haben wir ein Problem und geraten auf unserem Flug durch die Traumwelt in Turbulenzen, aber mit diesem Werkzeug lässt sich der FRIEDEN in GOTT immer erreichen.

Eine der schwierigen Grundfragen für Kursschüler lautet, woran man erkennen kann, ob das Ego oder der Heilige Geist spricht, wenn wir es mit einem Problem oder einer Fragestellung zu tun haben. Die Antwort darf an folgender Frage überprüft werden: Wozu dient es? Dient die Qualität der Antwort meiner Heilung und meinem Frieden und damit der Heilung und dem Frieden aller Menschen?

Das Bewusstsein, welches auf dem träumenden Zustand des GOTTESSOHNES beruht, hat Ebenen. Vom niedrig schwingenden Körperbewusstsein über die emotional-mentale Ebene bis zur Empfindungs- und Inspirationsebene gibt es viele Abstufungen. Insofern nutzt der Heilige Geist die Kanäle, für die wir offen sind. Ich wage hier mal eine Aufzählung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Weitere Anregungen sind herzlich willkommen.

Der Heilige Geist kommuniziert mit uns durch:

  1. Körperempfindungen: Wärme- und Weitegefühle, ein angenehmes Durchrieseln wie unter Strom: Eine Ja-Bewegung.
  2. andere Menschen, durch die der Heilige Geist spricht: Eine Botschaft an uns, wobei das „Medium“ oft sogar nichts davon weiß und sich danach nicht daran erinnern kann.
  3. eine Blockade äußerer Vorgänge: Blockierte Technik, eine Banküberweisung klappt nicht, das Konto ist aus unerklärlichen Gründen gesperrt, auf dem Bildschirm erscheint eine Nachricht „Von diesem Konto dürfen keine Überweisungen ausgeführt werden“; oder: Ein Navi zeigt nicht die Adresse an, zu der man fahren will, alles ist grau…  Bei solchen Vorkommnissen sollte man mal genauer hinschauen und spüren, ob uns hier nicht eine Warnung überbracht wird.
    Eine Anmeldung zu einer Veranstaltung wird nicht bearbeitet, die Kontaktaufnahme läuft ins Leere – soll es wirklich sein, ist es wirklich gut für mich?
  4. ein starker Impuls aus der Ruhe, plötzlich etwas zu tun – logisch nicht erklärbar (man rennt plötzlich auf den Balkon und sieht, dass im Nachbargarten ein Kind bewusstlos im Wasserbecken schwimmt).
  5. intuitives Schreiben: Geistreiche Gedanken strömen ein und können ohne Anstrengung aufgeschrieben werden.
  6. eine veränderte Wahrnehmung bis zur Hellsichtigkeit.
  7. innere Stimme: Klare Anweisungen, die zur Vorsicht mahnen, denn der äußere Schein trügt manchmal…
  8. innere Bilder und Visionen: Es werden einem Zusammenhänge gezeigt, die ein heilsames Handeln ermöglichen.
  9. das Lesen heiliger (heilsamer) Schriften, auch wenn man sie nicht gleich versteht. Es kommt ein geistiger Heilungsprozess in Gang.
  10. 10. Träume als Sprachrohr der Geistigen Welt: Ich erkenne, wo ich stehe, was ansteht, was der nächste Schritt im Leben ist  (Joseph in Ägypten: Seine Träume waren Warnungen an den Pharao). Solche Träume erschüttern uns und wir spüren den tieferen Ernst der Botschaft. Das kann uns sprachlos machen, bis wir die Botschaft integriert haben. 
  11. 11. ein Meister erscheint und spricht: Jesus, Pater Pio, Bruno Gröning, der Engel…
  12. 12. erster und zweiter Gedanke: Das Ego spricht immer laut und aufdringlich zuerst, danach kommt die leise Korrektur des Heiligen Geistes.
  13. 13. im Schwebezustand des Halbschlafs können wir Weisungen empfangen, da dann das Ego uns noch nicht so sehr dominiert.
  14. 14. die Musik und auch die Natur versetzt viele Menschen in eine egofreie Bewusstseinsebene, wo sie Inspirationen (Einhauchungen) empfangen können.

Generell gesprochen sollte man sich gut überlegen, mit wem man – wenn überhaupt – solche Erfahrungen teilt. Wenn der Heilige Geist zu mir spricht, dann meint er mich und in der Regel nicht meinen Nachbarn. Es geht dann um meinen Heilungsprozess. Das Sprechen über diese inneren Erfahrungsbereiche führt oft zu einer Zerstreuung der Energien. Wenn man Rat von außen durch einen Menschen braucht, dann sollte man sich auch hierfür der FÜHRUNG anvertrauen.

Natürlich kann auch ich zum Sprachrohr des Heiligen Geistes für einen anderen Menschen werden. Das gescheiht dann aber meistens völlig unbewusst: Ich sage etwas Hilfreiches und bin mir dessen nicht bewusst. Das Ego, meine Persönlichkeit, hat dann keinen Zugriff auf diesen geistigen Vorgang. Aus dem Familienstellen weiß ich: Wenn Reinhard nicht da ist, dann ist Reinhard am besten.

Die Kommunikation mit dem Heiligen Geist ist unsere vornehmste Aufgabe und Verheißung: GOTT will uns aus unserem Traum sanft aufwecken. Wir sind nicht allein und können uns mit SEINER STIMME in unserem Traum aus allen illusionären Fesseln befreien. ER will es uns schenken und ER vollzieht es in unserem Geist. Mögen wir stille sein und hören!

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