Infobrief Nr. 22

Thema: 
Willkommen in der Neuen Normalität:
Die Angst wird bleiben, ganz still und leise wirkt ihr Gift

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Liebe Freunde der Geistesschulung,

die Corona-Pandemie, die in Wahrheit angesichts der moderaten Sterbezahlen keine Pandemie sondern ein reiner Fehlalarm war, ist vorbei. Doch werden wir über die wahren Zusammenhänge durch die staatlichen Medien nicht aufgeklärt, und kritische Wissenschaftler wir Dr. Wolfgang Wodarg und Dr. Sucharit Bhakdi (beide sind – noch! –  bei Wikipedia zu finden) kommen nur in den Außenseiter-Medien wie Youtube zu Wort oder werden auch dort immer wieder seltsamerweise gelöscht, denn seit Monaten tobt ein Krieg um die Deutungshoheit der Faktenlage. Ich kann und will hier nicht auf die Details eingehen, und wer noch an die Sauberkeit rechtsstaatlicher Regierungen glaubt, der möge sich die Mühe machen, folgenden Beitrag über die Gesamtlage anzuschauen (wie lange dieser Beitrag im Intenret zu finden sein wird, das mag ich hier nicht abzuschätzen): https://www.youtube.com/watch?v=4UwGkif2w-s.



Wir stehen vor einem gesellschaftlichen Scherbenhaufen, dessen Ausmaße vielen Menschen überhaupt nicht klar zu sein scheint. Der wirtschaftliche Schaden ist immens und sein „dickes Ende“ kommt erst noch. Viele Menschen bangen um ihre Arbeit oder um ihr eigenes Unternehmen. Immer wieder melden sich jetzt Teilnehmer von meinen Seminaren ab, da das Geld nicht mehr reicht. Oder ich muss aufgrund der verschärften Hygienebestimmungen meine Seminare in Österreich und Deutschland ganz absagen, da eine Flächenzahl von 5 bis 10 qm bei einer Gruppenstärke von 20 Personen (Familienaufstellungen) nicht einzuhalten ist. Das Kolpinghaus in Dornbirn hat meine Termine bis auf unbestimmte Zeit storniert.



Wir werden von den Regierungen ständig auf eine „Neue Normalität“ eingestimmt. Was aber bedeutet das genau? Wer genau hinschaut und vor allem hinfühlt, der erkennt das gigantische Ausmaß der Angst in den Menschen in Europa und weltweit. Aus der Geistesschulung EKIW wissen wir, dass das Ego mit seinem Grundprogramm der Trennung und Spaltung wie ein Virus über die Angst in unserem Geist wirkt. „Angst essen Seele auf“, dieser berühmte Satz aus einem deutschen Spielfilm (R. W. Fassbinder, 1974) beschreibt den Kern des Geschehens. Angst ist eine „kreative“ Kraft, die genau das bewirkt, wovor man Angst hat und was man eben gerade nicht erleben will. Hier wirkt verstärkend auch der Placebo-Effekt: Eine eingebildete Angst setzt sich tief im glaubenden Geist fest, wenn man den Irrtum, auf dem sie beruht, nicht nüchtern erkennt. Es soll Menschen gegeben haben, die sind nur an der Vorstellung einer Bedrohung erkrankt oder gar gestorben.



Wenn wir Hundertausende von Corona-Toten in Deutschland zu erwarten haben (hatten), dann wird diese negative Nachricht emotional auch nach dem nicht eingetretenen Worst-Case immer noch emotional geglaubt beziehungsweise im Geist genährt. Ich vergleiche das gern mit einem ruinierten Ruf: Aufgrund eines Missverständnisses wird ein Geschäftsmann in einer Kleinstadt von der Polizei des Kindermissbrauchs verdächtigt. Wochenlang steht er in den Schlagzeilen und befindet sich in Untersuchungshaft. Dann wird der eigentliche Täter gefasst und der Verdächtigte wird aus der Haft entlassen. Inzwischen ist sein Geschäft dem Konkurs nahe und man bleibt beim „Social-Distancing“, denn vielleicht ist er ja doch ein Täter. Dann will ich doch lieber nicht mit ihm in der Öffentlichkeit gesehen werden… Die meisten Menschen interessieren sich nicht für die Faktenlage, wenn Gefühle wie Angst und Verzweiflung im Spiel sind.



Wenn also ein ruinierter Ruf erst mal etabliert ist („Rufmord“, den wir in der Corona-Debatte ständig erleben, wenn kritische Wissenschaftlicher die Regierungsinformationen infrage stellen), dann bleibt da immer etwas hängen: Der Mensch wird zur „Unperson“ (Verschörungstheoretiker, Rechts- oder Linksradikaler, Antisemit) und die Angst vor einem Umgang mit ihm ist aus vielen Menschen nicht mehr heraus zu bekommen. Ein guter Ruf wird über Jahrzehnte aufgebaut und ist in Tagen verspielt, auch wenn es sich nur um einen Irrtum handelt. Bei der Stasi in der DDR sprach von gezielten Zersetzungsmaßnahmen, um Menschen in den Wahnsinn zu treiben und damit gefügig zu machen oder ganz „auszuschalten“.



Die Angst vor dem Tod ist eine der wirksamsten Waffen in der Manipulation der Massen. Ein Bedrohungszenario lässt sich immer schnell aufblasen und am Köcheln halten (ständige Warnungen vor der „zweiten und dritten Welle“, „Wir bewegen uns auf dünnem Eis“, „Auch die Gesundeten können nicht vor Spätfolgen in sämtlichen Organen sicher sein“), wenn es um „Leben und Tod“ geht. Denn wir alle erwarten aufgrund des tiefenpsychologischen Urschuldkonflikts Strafe in jeder Form: Das Finanzamt oder den Tod oder all die anderen Schicksalsschläge wie Krankheit, Verfolgung und soziale Ächtung. 



Besonders der Ausschluss aus der Gemeinschaft trifft den Menschen schmerzvoll, denn wir alle sind soziale Wesen und bedürfen einander. Aber genau das Absprechen des Rechts auf Zugehörigkeit und damit der Meinungsfreiheit ist in den letzten Monaten intensiv betrieben worden. Einer wurde gegen den Anderen über die Angst der Ansteckung ausgespielt. Man wusste ja nie, ob man mit der nächsten Begegnung nicht seinen eigenen Mörder vor sich hatte. Da ist es nur allzu menschlich, „Vater-Staat“ um Sicherheit anzurufen: Bitte kläre du die Lage für mich, bitte sage du mir, was ich glauben und wie ich mich verhalten soll. Die Krankheit der Obrigkeitsgläubigkeit grassierte. In einer solchen emotionalen Verwirrungslage gerät auch mal eben das Grundgesetz in Vergessenheit und man kann den Egogeist mit seinem Kontrollfetischismus viel leichter schalten und walten lassen. „Lieber rot als tot“ hieß es im Nachkriegs-Deutschland einst, und nun „lieber unter strenger staatlicher Kontrolle überleben als Freisein mit Sterberisiko“ (als gäbe es das Sterberisiko unter staatlicher Kontrolle nicht). 



Es mangelt an Nüchternheit und Einfühlgsvermögen. Das „Social-Distancing“ (soziales Abstandhalten: Kein Handgeben, keine Umarmung) soll zu einer neuen Selbstverständlichkeit werden. Die arhimanschen grau-kalten Prozesse („Wie viel Geld ist ein Mensch wert, wie rechnet sich seine Arbeitskraft?) lassen grüßen. All das muss langsam als „neuer moralischer Wert“ eingeführt werden, damit der Frosch nicht von der heißen Platte springt. Wenn ich in jedem Menschen eine potenzielle Bedrohung für meine Gesundheit sehe, dann leben wir in einem permanenten Kriegszustand. Und wir waren (sind) ja auch im Krieg gegen einen übermächtigen, unsichtbaren Feind. Da feiern die Feldherren und -damen Feste, denn man kann sich optimal als starker Führer profilieren und die nächste Wahl ist gesichert. Es geht wie immer um den Machterhalt und ums Überleben. Das bildet den Kern des Ego-Denksystems: Jeder gegen jeden, aber gemeinsam sind wir in unserem Wahnsinn stark.



Was bleibt? Ein ungutes Gefühl, eine schmerzvolle Verunsicherung und all die irdischen desaströsen Folgen dieses Fehlalarms. In den meisten Menschen bleibt die Angst und wirkt still und leise wie eine Impfung. Natürlich wird man sich mit Brot und Spielen zu betäuben versuchen. Ich aber stelle mich hier dem Leben und dem Tod und stimme meinem körperlichen Tod in jedem Augenblick zu, denn dieser ist die einzige irdische Gewissheit und insofern nun wirklich das kleinste Problem – denn ich bin GEIST. Und ich weiß, dass alles, was hier unvermeidlich geschieht und noch geschehen muss, dem geistigen Erwachen dient. Die Welt ist und bleibt unserer Klassenzimmer – wir tun gut daran, es sinnvoll zu nutzen und nicht es bekämpfen oder reparieren zu wollen. Jede Krise in der Welt und in uns zeigt uns nur, wie krank das Ego-Denksystem ist. Wir haben immer die Möglichkeit, die Zusammenhänge genau anzuschauen und dann neu zu wählen. Die Geistige Welt wartet auf uns und will uns helfen, inneren Frieden zu erfahren. Denn da draußen ist nichts zu gewinnen, in unserem Geist aber alles: Heilung und Befreiung. 



So weiß ich einmal mehr, wo ich mich hier in der Illusionswelt befinde und welchen Weg der Heilung meines Geistes ich gewählt habe. Ich weiß, was mit mir nicht gehen wird: Familienaufstellungen mit Masken und 2 Metern Sicherheitsabstand. Da stimme ich dem Künstler Helge Schneider zu: Er verzichtet auf weitere künstlerische Aktivitäten, wenn er vor einem lebendigen Publikum nicht mehr auftreten darf. Vielleicht ist die Pferdezucht in der Toskana doch noch eine Option für mich. Und der Telegram-Kanal sowie ein paar Einzelberatungen und Gruppenseminare auf dem Lande, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen (ohne Maske!). 



Am Ende geht es wie immer nur um Vergebung: Ich vergebe mir diesen Albtraum, der mir in den letzten Monaten noch mal so richtig zu Bewusstsein gekommen ist. Manchmal fühlte ich mich ein wenig wie mein Vater im Januar 1933: Da war über Nacht alles plötzlich anders und ALLE wussten letztlich nicht, wohin die Reise wirklich gehen würde.


Mit herzlichen Grüßen,
Reinhard Lier

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