Infobrief Nr. 21

Infobrief Nr. 21 /Mai 2020  

Thema:
Das Ego-Denksystem und seine Strategien

 

 

Liebe Freunde der Geistesschulung,

angesichts der emotional aufgeladenen weltlichen Verwirrspiele ist es immer wieder hilfreich, sich die operativen Strategien des Egos ins Bewusstsein zu rufen. Welche mental-emotionalen Werkzeuge werden zur Beinflussung unseres Geistes genutzt, um uns fest im Egodenksystem zu verankern bzw. davon abhängig zu machen?

 

1. Fragmentierung

Im Ego-Modus führen wir mentale Fragmentierungen durch und sehen immer nur kleine Ausschnitte der weltlichen Abläufe – denn die Spaltung ist das Wesen des Ego. Das größere Gesamtbild, welches nur der HEILIGE GEIST überblicken kann, sehen wir nicht. Wir legen dann einzelne Welt-Partikel (wie das Virus Covid-19 oder eine andere Krankheit) unter das Mikroskop und sehen die verborgenen viel größeren Wirkmechanismen im Schicksalsgeflecht eines Menschen überhaupt nicht. 

Man führt im Falle von Covid-19 nur noch Krieg gegen einen unsichtbaren Gegner und lähmt die geistigen Kräfte, die für ein gesundes Immunsystem sorgen, indem man Menschen voneinander isoliert und das Gespenst der Todesangst ständig an die Wand malt. Als soziale Wesen brauchen wir Nähe und Austausch miteinander, gerade in schweren Zeiten. 

Die geschilderten Beispiele sind ein Abbild unserer übergeordneten Abspaltung vom GEIST, von der LIEBE. Wir haben hier letztlich kaum etwas unter Kontrolle, der Wissenschaftsglaube allein wird uns nicht retten. Das Heilmittel zur Überwindung dieser Fragmentierung sind Vertrauen und Hingabe an den GEIST in uns. Vor dort kommt wahrer Frieden, der uns zu einem sinnvollen Umgang mit den Krisen der Welt inspiriert. Dann werden wir wissen, was wir in der Welt tun und sagen sollen, um wahrhaft unseren Brüder und Schwestern dienlich zu sein.

 

2. Teilen und herrschen: Schwäche den Gegner durch Spaltung

Die Politik des Ego lautet „Teile und herrsche“. So werden Menschengruppen aufgespalten und gegeneinander aufgebracht und sie erkennen gar nicht, dass am Ende alle Menschen in diesem kriegerischen Spiel verlieren werden. Der Andere erscheint dann immer als potenzielle Gefahr im Hinblick auf meine Interessen – nur sagt das Ego dies jedem Menschen, bis sich Alle durch die jeweils Anderen bedroht fühlen: Jeder kämpft gegen Jeden – welch sadistisches Prinzip!

 

3. Mit Angsterzeugung lässt sich viel erreichen

Das Ego operiert und steuert uns über die Angst, denn es droht mit dem Tod: Dem ökonomischen (die Pleite, der Konkurs), dem seelischen (Rufmord, Ausschluss aus der Gesellschaft, Kriminalisierung) und am Ende der Skala mit dem körperlichen Tod (durch Covid-19 zum Beispiel). 

Die Herrschaft der Wenigen über die Vielen beruht vor allem auf der Dynamik der Angsterzeugung. Denn ängstliche Menschen können nicht mehr klar wahrnehmen und denken. Sie haben keinen Blick für die wirkliche Faktenlage. Es fehlt ihnen schlichtweg der Mut zur Erkenntnis, denn wirkliches Hinschauen auf die Faktenlage braucht Mut, um wie ein Kind sagen zu können: „Aber der Kaiser ist doch nackt, er hat ja gar keine Kleider an“. Das Kind in der uns bekannten Geschichte hat den Mut, die Wahrheit auszusprechen, weil es emotional noch etwas einfach gestrickt in kindlicher Naivität nichts befürchtet, wenn es seine Wahrnehmung mitteilt. Nach dem Motto: Wenn ich das sehe, dann sehe ich das doch und vielleicht täuschen sich die Anderen. 

Eine weit verbreitete Erfahrung von Kindern in unserer Welt ist aber, dass die Erwachsenen dem Kind sehr oft eine Wahrnehmung ausreden und für ungültig erklären wollen. Das Kind sagt: „Bist du traurig?“ und der Erwachsene entgegnet: „Nein bin ich nicht, ist alles in Ordnung“. Nun fängt nach vielen solcher Erlebnisse das Kind an, an seiner eigenen Wahrnehmung zu zweifeln. Es denkt „Vielleicht täusche ich mich ja und die Erwachsenen haben wirklich recht…“. 

 

Das Gespür für Wahrheit, zumindest in unserem Sinne für die oft versteckt ablaufenden Gedanken, Gefühle und Absichten der Anderen um uns herum (und von uns selbst!), dieses Gespür, diese Beobachtungsgabe muss erst entwickelt werden. Ängstlichen Menschen fehlt sehr oft der Mut, diese durchaus vorhandenen Wahrnehmungen im eigenen Geist zuzulassen. Es gibt, wie der Schweizer Historiker Dr. Danielle Ganser es treffend dargestellt hat, eine Erkenntnisfeigheit – aus Angst!

Angst bedeutet Stress und führt entweder zur abwehrenden Kampfreaktion oder zur Flucht oder zur traumatischen Reaktion des Einfrierens durch Abspaltung im Bewusstsein (Schock, reduziertes Bewusstsein). In den letzten Wochen haben wir vor allem die Reaktionsweise der Flucht und des Ignorierens aber auch der Bewusstseinsreduzierung durch Alkohol, Drogen, Fernsehen oder andere Ablenkungsstrategien erlebt.

Wir reagieren auf jegliche Informationen mit Gefühlen und Gedanken, ohne eine solche Reaktion vermeiden zu können. Wie die Reaktion ausfällt (Gelassenheit oder Verunsicherung bis Panik), das ist eine andere Frage. Vom Studium des Placebo-Effekts wissen wir, dass das Lesen des Beipackzettels über die Nebenwirkungen eines Medikaments zu einem wesentlich höheren Auftreten eben dieser Nebenwirkungen führt. Informationen werden geglaubt oder nicht geglaubt, und angsterzeugende Informationen verfügen leider über einen höheren Attraktivitätswert, sie werden eher gelaubt als „gute Nachrichten“. Und was gelaubt wird, das erzeugt zwangsläufig eine Wirkung in unserem Geist. 

 

4. Vertausche Ursache und Wirkung

Beispiel: Das Virus Covid-19 gilt als krankmachend und möglicherweise todbringend. Damit hat man ein klares externes Feindbild, gegen das man mit drastischen Massnahmen vorgeht. Doch erkannten schon in der zweiten Häfte des 19. Jahrhunderts Pierre Jaque Antonie Béchamp und Claude Bernard als Vertreter der Milieu-Lehre, dass nicht der Erreger das Problem ist, sondern das kranke Milieu, in dem er gedeihen kann: Der Erreger ist Nichts, das Milieu ist Alles‘ („Le microbe n’est rien, le terrain c’est tout“). 

Die Gefährlichkeit des Virus nimmt also zu, je kränker der Mensch bereits schon ist. So ist es also sehr einfach, die Verantwortung dem Virus zuzuschieben und nicht dem Menschen selbst, der durch häufige Antibiotika-Gaben bei jedem Schnupfen und durch viele Impfungen seit frühester Kindheit sein Immunsystem geschwächt bis ruiniert hat. Wenn die „chemische Intelligenz“ (Allopathie) die natürlichen Selbstheilungskräfte auf Dauer ausschaltet, dann haben wir im Ernstfall keine guten Karten mehr. 

Es geht also darum, die Verantwortung für die eigene Gesundheit selbst zu übernehmen und nicht an Konzerne oder andere „Obrigkeiten“ zu delegieren. Ein gesundes Leben ist gar nicht so kompliziert, wie es uns vielleicht erzählt wird. Man muss nur den blinden, leider noch immer weitverbreiteten Autoritätsglauben (an die Wissenschaft oder die Regierung zum Beispiel, die nun endlich mal uns sagen soll, wie wir uns zu verhalten haben…) in Frage stellen und den Mut aufbringen, die Verantwortung für sich selbst wieder zu tragen.

 

5. Reagiere auf ein Problem mit einer Lösung, welche neue Probleme mit sich bringt

Das Repertoire des Ego-Denksystems ist ziemlich begrenzt, denn es bewegt sich mit seinem dualistischen Denken des Entweder-oder in einem Käfig ohne Tür – in einer Sackgasse. Was es uns als Lösung eines Problems verkauft, entpuppt sich sehr oft als Scheinlösung mit „Nebenwirkungen“. Antibiotika waren einmal der Hit im Kampf gegen Krankheiten. Heute ist diese Strategie zunehmend ausgereizt, denn das körpereigene Immunsystem wurde durch diese Chemine-Hämmer lahm gelegt und die Erreger sind gegen diese Mittel resistent geworden. Nun sollen weltweite Impfungen die Zauberformel sein und man ahnt, dass auch das nicht wirklich funktionieren wird, zumal Viren die Neigung haben, sich ständig neu zu erfinden sprich zu verändern.

Der Otto- und Dieselmotor soll durch die Elektromobilität ersetzt werden. Das klingt sauber und gut. Aber woher kommen die vielen Rohstoffe für die Batterien (wer wird dafür in den Minen der Welt schuften und seine Gesundheit ruinieren?) oder woher kommt der Strom für all die Ladestationen? Das Mobilitätsproblem ist also letztlich nicht sauber gelöst, das Problem ist nur nach Südamerika (Rohstoffe!) verlagert worden: Dort wird die Natur ausgebeutet und die Umwelt mit Giften ruiniert.

An allen Produkten dieser Welt klebt direkt oder indirekt das Blut der Menschen, die ganz unten für den Wohlstand der Previligierten gearbeitet haben. Hier auf Erden hat immer Jemand etwas auf Kosten eines Anderen – das ist eines der Prinzipien des Ego. Eine saubere sprich schuldfreie Welt hat es nie gegeben und es wird sie nie geben, da die Welt auf der Idee der Trennung und damit auf dem Urschuldkonflikt beruht. Insofern ist der Kampf der „Grünen“ und Idealisten für eine saubere, friedvolle Welt zwar gut gemeint, aber zum Scheitern verurteilt. Sie haben das eigentliche Problem im Geist des Menschen noch gar nicht erkannt und drehen sich im Kreis der Scheinlösungen. Geistig kranke Menschen projizieren eine kranke Welt – und nicht umgekehrt, auch wenn eine kranke Welt wiederum unseren Geist traurig stimmt, wütend macht oder lähmt.

 

6. Beseitige nur Symptome und halte die wirklichen Ursachen verdeckt

„Die Welt ist eine schlecht angepasste Lösung für ein nicht existierendes Problem.“

Dieser Satz stammt vom KURS-Kenner Kenneth Wapnick und verbindet Ebene 1 mit Ebene 2, die Welt (Ebene 2) als Wirkung und Folge unseres Urkonflikts in unserem träumenden Geist – unser Problem (unser Nein) mit der LIEBE (Ebene 1).

Die Welt ist ein großes Ablenkungsmanöver, damit wir nicht erkennen, dass wir Geist sind und nur von einer körperlichen Weltexistenz träumen. GOTT hat mit all diesen Träumen nichts zu tun, denn wüsste ER davon, müssten diese Albträume für IHN auch wirklich sein und dann hätte am Ende ER ein Problem. Dann wäre ER genauso verrückt wie wir in unseren Träumen.

Das Ego lebt von unserer Sehnsucht nach Weltverbesserung, dass das Leben hier endlich für uns gut läuft. Es sagt: Suche, aber finde nicht. Natürlich, die Menschen suchen nach Lösungen, weil sie leiden und verzweifelt sind. Nur findet man nicht zu einer wirklichen Lösung, wenn man das Problem nicht zuerst verstanden hat. So suchen die meisten Menschen auf Ebene 2 (der Ebene der Illusionswelt, der Welt der Körper) nach einer Lösung, wo sie nicht zu finden ist. Sie rennen zur Kino-Leinwand und versuchen, die schrecklichen Bilder auf der Leinwand mit weißer Farbe zu übermalen. Ein aussichtsloses, tragisches Unterfangen. Erst, wenn wir in den Projektorraum unseres Geistes zurückkehren und den Film der Vergebung einlegen, können wir die grausamen Bilder auf der Leinwand unseres Bewusstseins komplett löschen lassen. Der HEILIGE GEIST wartet im Projektorraum auf uns, wir sollten IHN endlich konsultieren, denn ER ist der ARZT, den wir dringend brauchen.

 

7. Der Weg der Beeinflussung: Propaganda, Werbung, Meinungsbildung…

Das Ego beherrscht die Kunst der Manipulation. Wir alle haben das schon erlebt, wenn wir etwas von anderen Menschen haben wollten (oder sie von uns) und wenn wir sie sanft zum Ziel unserer Sehnsucht hinmanipulierten. Denn jeder erlebt hier ein Bewusstsein des Mangels und glaubt, etwas von außen für sein Glück zu brauchen. 

Diese Abhängigkeitsstrukturen und das Mangelbewusstsein führen zu einem Kampf um die Ressourcen der Welt. Am Ende missbraucht und manipuliert jeder jeden, mehr oder weniger, offensichtlicher oder insgeheim. Das klingt nicht schön und hat mit Liebe nichts zu tun, aber die Liebe in der Welt zu suchen, das ist sowieso zum Scheitern verurteilt. Deshalb haben wir uns ja einen Ersatz für die Liebe gesucht: Die Welt mit all ihren verlockenden Angeboten.

Ein Forscher in Sachen Propaganda ist der bereits erwähnte Schweizer Historiker Dr. Danielle Ganser. Hier sein spannender Vortrag zum Thema Propaganda/Werbung/Manipulation: https://www.youtube.com/watch?v=ooM3rrBoiBA

 

Fazit:

Wenn wir das gemeinsame Ziel all dieser Strategien erkennen, so kommen wir auf das Thema der Macht. Es ist eine kalte, mörderische Macht, die keine Liebe kennt. Denn das Ego weiß nichts von der LIEBE, aber es bekämpft SIE, um IHR in seinen Fantasien die Macht immer wieder erneut zu rauben. Doch nie kann das Ego diese Macht erlangen und täuscht uns, die wir als SOHN der LIEBE in diesem Albtraum zum Wirt dieser mörderischen Ego-Inszenierung geworden sind und vergessen haben, wer wir in Wahrheit sind.

Dieser Kampf des Egos, der exemplarisch in Hitlers Buch „Mein Kampf“ eine seiner vielen Spiegelungen findet, ist in sich völlig sinnlos und leer. Dieser Kampf ist zum Scheitern verurteilt, denn er kennt die Liebe nicht. Trotzdem oder gerade deswegen ist er ein unfassbares Faszinosum, welches keimhaft in jedem Menschen schlummert. Dieser Kampf ist ein Widerspruch in sich selbst: Das Ego glaubt, die LIEBE zerstört und ihre Essenz – das Leben – geraubt zu haben. Doch kennt es nur die leeren Hüllen und Schatten eines Scheinlebens, in körperlicher Existenz gefangen in Zeit und Raum – sich sielend im gefeierten Abgesang des Todes. Aber all das ist nur ein Wahn, der jeglicher Wahrheit entbehrt. Die „Liebe“ des Egos ist schillernder Glanz und Schein, eine Fatamorgana: Je näher man ihr zu kommen glaubt, desto zerstörerischer zeigt sie sich, denn der Tod ist ihre einzige Erfüllung. 

Dieser Todesrausch der Macht, welcher immer auf Kosten eines Unterworfenen, Ausgeraubten und Ermorderten gewonnen wird, wurde schon immer in den großen Opern und Dramen der Welt besungen und dargestellt. Im Liebestraum von Wagners „Tristan und Isolde“ geht es um den Rausch der Verschmelzung, der auf einer Blutschuld beruht und der seine einzige Erfüllung im Tod der Beiden erfährt. Oder im Totenkult eines Adolf Hitler, der jedes Jahr im November die Toten des Putsches von 1923 in München mit einem magischen Feierritual erinnerte und in „heiligen Schauern“ aufleben ließ, indem alle ihre Namen verlesen wurden und ein Soldat dann jeweils rief: „Hier“.

Wer wie ein Odysseus die Sirenen dieses Wahnsinns je auch nur annähernd gehört und gefühlt hat, der kann sich, wenn ein Rest von nüchterner Erkenntnis noch in seinem Herzen vorhanden ist, nur voller Entsetzen von dieser mörderischen, so leidvollen Inszenierung der Verzweiflung lächelnd abwenden. Er durchschaut die Lüge dieses Spektakels und weiß, dass keine nährende Kraft darin zu finden ist. Unsere göttliche Heimat ist jenseits der Bühne der Welt. Sie ist in unserem GEIST und ruft uns dort, im Herzen der LIEBE, zu erwachen. Denn nur die WIRKLICHKEIT des GEISTES befreit uns aus allen egomanen Träumen.

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