Infobrief Nr. 20

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Thema: 

Der Tod des Körpers ist das beste Druckmittel,
dann sind Menschen zu allem bereit…

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Liebe Freunde der Geistesschulung,

wir sind an den schmerzvollen Grenzen der Illusionswelt angekommen, denn die Angst hat in vielen Menschen seit der sogenannten Corona-Krise derart zugenommen, dass man durchaus von Todesangst sprechen kann. Es ist eine psychologische Tatsache, dass der Mensch im normal-egomanen Bewusstsein vor allem um sein Leben kämpft – und das auch notfalls gegen den Bruder, gegen Regierungen oder gegen geheime Organisationen. Oder er verbündet sich in seiner Verzweflung mit gewissen Machthabern, die ihm ein gutes Leben versprechen, wenn er sich ihnen unterordnet. Angsterfüllte Menschen sind bestens manipulierbar, wenn man die Deutungshoheit eines Geschehens für sich beanspruchen und über die Medien verbreiten kann.

Wir erkennen in dieser Dynamik den metaphysischen Urkonflikt mit Gott (Ebene 1), der sich auf Ebene 2, der formalen Illusionswelt, im kriegerischen Umgang mit dem Bruder spiegelt. Da gibt es gemäß der Logik des Egos am Ende nur eine Einsicht: Du oder ich. Nur Einer kann überleben. Denn wir halten uns für Körper und könnten doch mit gesundem Menschenverstand eigentlich schon längst zur nüchternen Einsicht gekommen sein, dass wir alle (!) sowieso sterben werden. 

Wo ist das Problem? Dass da einige Menschen früher durch Krankheiten sterben werden? Das war schon immer so und darüber wurde in der Vergangenheit zum Beispiel bei der jährlichen Grippenwelle gar kein Aufhebens gemacht. Auch ein paar Tausend Verkehrstote in Deutschland regen niemanden wirklich auf. Der Tod ist der stille Begleiter im alltäglichen Leben: Bei jedem Schritt aus dem Haus, ja, selbst im Haus.

Aber nun tritt durch die gegenwärtige Krise das Phänomen des körperlichen Todes sehr intensiv ins Bewusstsein der Menschen und Angst breitet sich aus. Denn den Tod gibt es ja eigentlich nicht mehr in unserer modernen Welt. Gestorben wird unauffällig, still und leise: Beim Afghanistan-Einsatz in einer fernen Steppenlandschaft oder in den Abstellräumen des Seniorenheimes oder Krankenhauses. Die Allgemeinheit und vor allem auch die Ärzteschaft will da nicht hinschauen, weil sie sich mit dem Thema überfordert fühlt und sich nicht im mindesten damit ausgesöhnt hat. 

Den Tod darf es eigentlich gar nicht geben. Aber er ist da. Als die Supererfindung des Egos hat er uns um so mehr im Griff, je mehr wir ihn leugnen oder bekämpfen. Denn umgekehrt gilt: Je mehr ich mit meinem körperlichen Ende in Einklang komme, um so besser und sinnvoller kann ich leben. Dann bin ich mit einer Kraft in mir in Verbindung, die weit über die Formenwelt hinaus reicht.

Nun wird aber der Tod ganz offiziell zum Feind Nr. 1. Es wird ein Krieg gegen den Tod inszeniert, der absurder nicht sein kann. Staatsmänner und -frauen treten mit einer martialischen Sprache vor die Kameras und blasen zum Angriff. Und gewisse Kollateralschäden wie die Lahmlegung der Wirtschaft und die Isolation der Menschen werden dabei billigend in Kauf genommen. Kritische Virologen und Ärzte lässt man möglichst erst gar nicht in den offiziellen Medien zu Wort kommen und deutet die Gesamtlage, wie es der Politik in ihre Zielsetzungen passt. All dies lässt sehr unangenehme Ohnmachtsgefühle im einzelnen Menschen aufkommen. Und das ist letztlich gut so. Warum ist das gut?

Wenn die äußere Welt nicht mehr funktioniert und kein sicherer Ort mehr ist, dann muss man sich auf die Suche nach Hilfe machen. Das war schon immer so, denn der Volksmund weiß es: Not lehrt beten. Und das Gebet ist eine Hinwendung nach innen, in den Geist, der wir eigentlich sind. 

Wir aber sind süchtig nach den Bildern der Welt und haben uns in ihnen verloren. Die Körperlichkeit an sich ist zur magischen Droge geworden, die uns geistlos macht. Mensch, Tier und Pflanze, all die künstlich erfundenen Dinge, Sonne, Mond und Sterne – all das haben wir als unsere Heimat und als den Ort einer großen Glücksverheißung gewählt. Doch auf alle dem lag und liegt immer ein Schatten: Der Tod. Alles Lebende wird sterben, alle Formen müssen zerfallen. Und es macht vom Prinzip her keinen Unterschied, ob dies in 5 Minuten, in 5 Jahren oder in 500 Jahren passiert.

Unsere Welt ist und bleibt Ego-Welt. Sie ist nicht der HIMMEL, in DEM allein das LEBEN ist. Wir sind hier Gestrandete, haben uns eingerichtet in den Schalungen der Illusionswelt. Doch jede Form zerbricht und löst sich auf. Sie ist und bleibt ein flüchtiges Phänomen, eine Illusion, ein Traum – mehr nicht. Darauf aber haben wir gebaut und genau dies macht uns die gegenwärtige Krise bewusst. Da war jene junge Dame namens Greta noch eine eine nette Zwischeneinlage im Unterhaltungsprogramm des Egos: Gut gemeint, aber eben doch naiv daneben. Denn sie hat das eigentliche Problem ja gar nicht verstanden und weiß noch nicht, wo sie sich hier befindet: Willkommen auf dem Planeten des beständigen Zerfalls, des Todes!

Ich weiß, das klingt schrecklich hart, aber nur wer nüchtern hinschaut – und die Geistesschulung fordert das von uns –, der kann die Tür finden, die ihn aus allen egomanen Träumen von Welt und Macht hinausführt in die FREIHEIT und den FRIEDEN des GEISTES GOTTES. GOTT weiß nichts von unserer Welt. ER weiß, dass wir träumen, aber kennt nicht unsere Traumgeschichten. ER ruft uns über die STIMME des HEILIGEN GEISTES, die ER mit dem Aufkeimen der Idee der Trennung in unseren Geist gelegt hat. Alles HEILSAME ist in uns (nicht in der Welt!), nur sind wir meist nicht dort, wo die HEILUNG ist. Wir haben uns verloren in der Bildern der Welt, fühlen uns momentan wenn nicht gerade depressiv vielleicht sogar ziemlich lebendig, weil nun endlich mal da draußen etwas geht und läuft. Aber lassen wir uns nicht täuschen: Auf der Leinwand unseres Bewusstseins läuft immer derselbe Film von Sünde, Schuld, Angst und Tod. Und nur, wer den Weg in den Projektorraum findet, der kann den dort bereits vorhandenen Film der HEILUNG (Vergebung!) einlegen und aktivieren. 

Bedenken wir: Es geht um ein rein geistiges Geschehen, auch wenn wir wie hypnotisiert auf tote Körper starren und selbst bald einer von ihnen zu sein scheinen. Das Schlachtfeld der Welt ist eine Suggestion und Lüge, die mit unserer wahren Natur im GEIST nichts zu tun hat. Wir müssten uns nur von den Bildern ruhig und gelassen abwenden und uns für all die alten Entscheidungen vergeben. 

Das Experiment Welt ist gescheitert. Kehren wir zurück zum VATER, der auf uns wartet mit unendlicher LIEBE. Mögen wir dem Bruder und uns selbst alle Irrtümer vergeben. Es ist in der WIRKLICHKEIT des REINEN GEISTES nichts passiert, der GOTTESSOHN ist unschuldig und frei, um die LIEBE in GOTT und mit GOTT auszudehnen. Was wollen wir mehr?

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