Infobrief Nr. 18

Thema: 

Die Digitalisierung und die Informationsüberflutung:

Geistiger Overkill durch Reizüberflutung – eine Strategie des Egos

Liebe Freunde der Geistesschulung,

das Ego, die Idee der Trennung von der QUELLE unseres wahren SEINS, hat als geistiger Virus auf unserer „menschlichen Festplatte“ vor allem ein Ziel: Uns geistlos zu machen, uns vergessen zu lassen, wer wir in Wahrheit sind. 

das Ego, die Idee der Trennung von der QUELLE unseres wahren SEINS, hat als geistiger Virus auf unserer „menschlichen Festplatte“ vor allem ein Ziel: Uns geistlos zu machen, uns vergessen zu lassen, wer wir in Wahrheit sind. 

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Ein Kurs in Wundern vermittelt uns ein höchst wertvolles Wissen über das Hindernis, das uns von der LIEBE und WEISHEIT GOTTES, der Glückseligkeit in GOTT, trennt. Im Zeitalter der Digitalisierung, welche man als grau-kalten ahrimanischen Prozess (Rudolf Steiner) beschreiben kann, befinden wir uns in der Steilkurve der exponentialen Entwicklung der Menschheit. Nicht nur die Zeit scheint schneller zu vergehen („vergehen“, welch ein schönes Wort, denn wir sprechen vom illusionären Faktor „Zeit“: Auch das geht vorbei!), wir haben es auch mit einer Beschleunigung sprich Intensivierung der Geistlosigkeit zu tun. Eine der Strategien des Egos lautet: 

Überflute die Menschen mit wertlosen Informationen, welche zum einen im Menschen Bedrohung und Angst erzeugen und als Reaktion darauf die Sucht nach Ablenkung und Bespaßung  (die Unterhaltungs- und Freizeitgesellschaft) verstärken.

Grundsätzlich führt eine Informationsüberflutung zu emotionalem Stress, zu diffuser Verunsicherung und Angst. Die Neurobiologie kann heute diese Vorgänge im Gehirn technisch erfassen. Der Mensch fühlt sich durch zu viele Reize überfordert und muss ständig aussortieren: Betrifft mich diese Information persönlich, hat sie einen Wert, oder kann ich sie beiseite lassen? 

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Bei der täglichen Fülle der mentalen und emotionalen Reize – denken wir vor allem an die vielen Katastrophenmeldungen – führt all dies zu einer geistigen Verunsicherung. Die Reaktion ist entweder Angst (Lähmung oder Überaktivität) oder Unbewusstheit: Das System schaltet sich durch den Overkill an Informationen von selber ab, man dimmt sich geistig runter mit Alkohol oder anderen Substanzen.

Doch nun kommt die Überraschung:Die Reizüberflutung wird von uns gewählt! Denn wir begeben uns an die entsprechenden Orte, schauen in bestimmte Geräte und lassen uns von all diesem Unsinn berieseln. Wir saugen die Bilder und Informationen tagtäglich gierig in uns hinein. Wir treffen aufgrund der unerträglichen geistigen Leere, aufgrund der Nicht-Verbundenheit mit der QUELLE des LEBENS in uns, eine Entscheidung: Ich bin sehr hungrig und will Bilder, Töne, Berührungen (die organisierte, buchbare Kuschelgruppe) und Informationen, um mich lebendig fühlen zu können. Doch alle diese konsumierten Impulse nähren uns nicht und führen über ständige Enttäuschungen zu einem immer intensiveren Verlangen nach der leeren, geistlosen Formenwelt der fünf Sinne. Dies ist der Suchtprozess, der in die Geistlosigkeit bis in den körperlichen Tod führt und der uns dann ohne Körper im träumenden Geist weiter umtreibt bis hin zur nächsten Inkarnation. Wie oft haben wir alle dies schon durchlitten, wie oft waren wir bitter enttäuscht, wenn sich unsere Hoffnungen wieder nicht erfüllten? 

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Der informationsverseuchte Mensch braucht den Entzug, den freiwilligen Verzicht, um wesentlich und damit glücklich zu sein. Denn unser innerstes Wesen ist der GEIST, der im GEISTE GOTTES nur sein und nur dort Erfüllung finden kann. Doch wir haben das vergessen und rennen verzweifelt und zwanghaft außenorientiert durch die Welt und fragen ständig irgendwelche Menschen: Kannst du mir sagen, wer ich bin? Kannst Du mir Selbstwert und Bedeutung durch „Klicks und Likes“ schenken? Und ein jeder antwortet, wie er es versteht – doch hat er wirklich verstanden? Weisheit nährt, Vielwisserei lässt uns hungrig zurück. 

Darum ist es ratsam, heilige Schriften zu lesen. Sie wirken heilsam, auch wenn wir sie nicht gleich verstehen. Der INHALT kommt auf einer anderen Ebene in unseren träumenden Geist und löst langsam die Fesseln der geistigen Blindheit. Warum langsam? Ein zu schnelles Eingehen in den GEIST würde Angst und Widerstand erzeugen. Jesus ist ein guter Pädagoge. Er kennt unsere innere Wetterlage und weiß um die egomanen Stürme und Erdbeben, die vom Ego nur allzu gern inszeniert werden und die wir dem Ego als Dramasüchtige dann abkaufen. Doch nach und nach dämmert die Einsicht: Stell dir vor, da draußen ist ein Drama-Festival und du gehst nicht hin…

Wenn wir den Wert des Geistigen (Spirituellen) entdecken, dann stimmen wir der Aufgabe und Auflösung des Wertlosen in uns von selber zu. Denn die Fülle und Geborgenheit im GEIST ist eine köstliche Gabe, ohne die wir dann nicht mehr leben wollen. Das Ego mag noch mit seinen alten banalen Argumenten kommen wie: Da ist ja nichts los, was machen wir denn jetzt, das wird aber langweilig… Doch wir erkennen: In der STILLE kommt alles, was wir wirklich brauchen, zu uns – das LEBEN selbst, immer frisch und ewig leuchtend. Dagegen verblassen die hohlen Dramaeffekte des Egos, die geistlose, stressige Spannung, die das Ego als „Leben“ definiert.

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