Infobrief Nr. 17

Infobrief Nr. 17 /Januar 2020
Thema: Die radikale Non-Dualität von EKIW: Es gibt keine Welt!

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Liebe Freunde der Geistesschulung,
die Radikalität von EKIW als nonduale Lehre ist außerordentlich und fordert uns ganz. Ich habe hier zum Abschluss des Jahres 2019 die wichtigsten Aspekte zusammengetragen und ausgeführt. Unten kann der Text als PDF geöffnet werden und ist in dieser Form besser lesbar.

  1. Aus der Sicht des ABSOLUTEN, HÖCHSTEN GEISTES (GOTT), 
    gibt es keine Welt: Die Erde, der Kosmos, alles, was wir hier kennen und mit unseren 5 Sinnen zu erfassen glauben ist nicht wirklich vorhanden.
  2. Die Welt existiert einzig und allein im träumenden Geist des Menschen und hat diesen Geist nie verlassen (Ideen verlassen ihre Quelle nicht. /T-26.VII.4:7). Wir wollten der machtvolle Gott unserer eigenen Welt sein – jenseits von GOTT.
  3. GOTT kann die Welt nicht verändern oder retten, weil es sie für IHN nicht gibt. Eine nicht vorhandene Welt kann nicht gerettet werden.
  4. Es geht also einzig und allein um den Geist des Menschen. 
    Er glaubt, eine Welt zu sehen, die nur aus seinen Fantasien, seinen Bildern und Wahnvorstellungen besteht. Gewissermaßen träumt er nur. Alles ist nur Placebo: Weil wir an eine Welt glauben, sehen wir sie auch. 
  5. Aufgrund des traurigen und problematischen Zustands der Welt kann man Rückschlüsse auf den Geist des träumenden Menschen ziehen: Er ist verwirrt und leidet schwer. Er kämpft um sein von GOTT getrenntes, körperliches Leben.
  6. EKIW ermutigt uns, den Zustand unseres Geistes genauer anzuschauen. Dann erkennen wir, dass uns tiefe Schuld-, Angst- und Hassgefühle umtreiben und zu dem führen, was wir seit Beginn der Menschheit erfahren haben: Krieg.
  7. Alle diese uns belastenden Gefühle beruhen auf einem Glauben: Dass wir von Gott, der Quelle unseres Lebens, getrennt sind, dass wir Gott ermordet und unser Leben auf seine Kosten gewonnen haben. 
    Wer sich von Gott getrennt fühlt, der muss an Leiden und Tod glauben.
  8. Die Idee – das Konzept der Trennung in unserem Geist  – wirkt wie ein Virus auf der Festplatte eines Computers: Fast alle Bereiche sind mit dieser wahnsinnigen Vorstellung verseucht und steuern unser Denken, Fühlen und Wollen. 
  9. Es gibt einen Bereich, der nicht verseucht ist: Die Erinnerung an GOTT, an unser wahres SEIN in GOTT – unschuldig und frei, wie GOTT uns schuf. Diese Erinnerung, mag sie auch noch so klein sein, bildet die Grundlage für unsere Kommunikation mit GOTT, um aus unserem Albtraum der Trennung aufwachen zu können. Diesen Prozess kann man Geistesschulung nennen.
  10. Wir sind der Träumer des Traums und nicht der Traum selbst, wir sind nicht die Traumfiguren sprich Körper, die im Traum zu existieren scheinen, sondern wir haben all das in unserem träumenden Geist auf die Leinwand unseres Bewusstseins projiziert. Als eine Lehreinrichtung GOTTES schenkt uns das Wunder diese Einsicht: Wir sind Traum- und Bildermacher. Aber eigentlich sind wir im Geist jenseits des Traums von Raum und Zeit und Körpern und nicht in den Bildern auf der Leinwand unseres Films. Was Reinhard in WAHRHEIT ist, das ist jenseits des Körpers, jenseits der Geschichte von Reinhard, jenseits von Gut und Böse, jenseits aller Formen und Bilder.
  11. Alle Weltrettungsideen sind Teil des kranken Programms der Trennung, weil sie das Problem, die Idee der Trennung in unserem Geist und damit den Glauben an eine nicht vorhandene Welt, nicht löschen sondern erhalten und verstärken. Der Virus der Trennung versucht in uns zu überleben, die wir sein Wirt sind. Er führt zu immer neuen Spaltungen in unserem Denken, bis hin zur Zellteilung und zur Atomspaltung. Wir sollen uns für Körper halten und zugleich Angst vor dem Tod haben, denn es ist dieses Drama, das uns an die von uns gemachten Bilder kettet. Genau dies macht uns geistlos und verneint unsere wahre Natur: Den GEIST GOTTES in uns!
  12. Es geht darum zu erkennen, dass wir eine Welt sehen wollen, die es absolut nicht gibt: Sie existiert nur in unseren Träumen. Denn was wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen, untersteht immer dem Gesetz des Todes. Es erscheint, hat einen Höhepunkt und stirbt, löst sich also wieder auf. Es endet im Nichts aus dem es einst kam. Am Ende aller Träume ist nichts von ihnen übrig.
  13. Angesichts dieser traurigen Perspektivlosigkeit der Welt sollten wir nicht auf ein Pferd setzen, das schon tot in der Startbox liegt. Das „Pferd des HEILIGEN GEISTES“ hingegen ist sehr lebendig und wird uns dorthin führen, wo die Ursache unseres Leidens liegt: In unseren Geist. Dort finden wir unseren verrückten Glauben an die eine Wahnidee der Trennnung, die alle Weltenträume hervorgebracht hat. Und dort kann dieser kranke Glaube gelöscht werden, nämlich von der WAHRHEIT GOTTES in uns, die immer gegenwärtig war, aber mit der wir nicht mehr in Verbindung sein wollten. Wir hatten unsere Träume von Trennung und Welt der WIRKLICHKEIT GOTTES vorgezogen, um das „Kokain der Macht“, die Macht über Gott, berauscht zu genießen. Ein berühmter Schachspieler soll sogar gegen Gott gespielt haben – er wurde am Ende paranoid.
  14. Die gute Nachricht aber lautet: Wir können in jedem Moment neu wählen und über den Prozess der Vergebung und des Nicht-Angriffs in den GEIST, der wir sind, zurückkehren. Denn eigentlich haben wir IHN nie verlassen. Dann erkennen wir die WAHRHEIT, die vollkommene LIEBE, die uns von allen Irrtümern und Illusionen frei macht.

Die „Wirklichkeit“ des Todes ist fest verwurzelt in dem Glauben, dass GOTTES SOHN ein Körper ist. Und wenn GOTT Körper erschaffen würde, wäre der Tod fürwahr wirklich. Doch wäre GOTT nicht liebevoll. …
Ohne die Idee des Todes gibt es keine Welt. Alle Träume werden mit diesem enden. Das ist der Erlösung letztes Ziel, das Ende aller Illusionen. Und im Tod werden alle Illusionen geboren. 
(EKIW: Handbuch für Lehrer, 27-5: 1-3  und 6: 3-6)

Mit herzlichen Segensgrüßen zum Neuen Jahr 2020,
Reinhard Lier

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Broadcast für kurze KURS-Infos ab Januar 2020

Whatsapp hat sich als Kommunikationsmittel für mich gut bewährt, da ich meine Nachrichten lieber spreche als tippe. Und der NSA und all die anderen „Dienste“ dürfen mithören: Es sind unsere Brüder im GEIST. Ich lehne Feindbilder generell ab, da sie nur egomane Gefühle wie Angst und Hass schüren. Es besteht kein Grund zur Sorge, wenn der Kursschüler im Prozess der Vergebung gut verankert ist und nur den FRIEDEN GOTTES ersehnt. Dieser Frieden ist von GOTT garantiert – und das für uns alle, ausnahmslos.
Ab Januar 2020 biete ich einen KURS-Broadcast an, in dem Kursthemen von mir dargestellt werden. Es dürfen Fragen und Anmerkungen zu diesen Themen und zum Kurs allgemein gestellt werden und ich werde antworten, so gut es mir möglich ist. Der Broadcast ist keine Gruppe, die Teilnahmer bleiben also alle untereinander anonym und kommunizieren nur mit mir direkt.
Persönliche vertiefende Beratungen sind in diesem Rahmen nicht vorgesehen, auch wenn sich Fragen natürlicherweise aus dem individuellen Erfahrungsfeld der Teilnehmer ergeben mögen.
Pro Monat wird es vermutlich 4 bis maximal 8 Nachrichten geben. 
So kann ich einen Kreis von Schülern leichter regelmäßig erreichen. Dieser Dienst ist kostenlos und ich werde dabei auch auf meine Seminare und Vorträge hinweisen, aus denen ich letztlich meinen Lebensunterhalt beziehe.
Wer teilnehmen möchte, der möge mir seine Mobilnummer per Email zusenden: info@lier.de
 
 

Facebook: 
Bitte um Hilfe für Bekanntgabe der Seminare in Klagenfurt, Graz und Schlanders

Wer kann/mag mir helfen, kursbezogen meine Seminare in Klagenfurt, Graz und Schlanders auf Facebook mitzuteilen? Vielleicht läßt sich das PDF als Bild posten…?!Ich danke für die Unterstützung. Gerne wird per Post ein Buch- und CD-Wunsch erfüllt: Bitte Kontakt aufnehmen (info@lier.de).

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Familienaufstellungen und Geistesschulung März 2020
Wochenend-Seminar in Dornbirn

14.-15. März
Preis Aufsteller: € 230.- /CHF 260.- 
Preis Beobachter: € 100.- /CHF 110.- für das ganze Wochenende, € 50.- für einen Tag
(Ermäßigungen auf Anfrage)
Anmeldung: info@lier.de; T. 0041(0)71-888 08 04

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Dank!
An dieser Stelle möchte ich mich bei den Freunden der Geistesschulung herzlich bedanken, die für meine Bücher und CDs einen Betrag nach eigenem Ermessen gespendet haben. Ich bin als „Ein-Personen-Unternehmen“ manchmal mit der vielen Arbeit etwas überfordert, sodass ich nicht dazu komme, jedem Einzelnen per Email zu danken – und bitte um Nachsicht. Ihre Gabe wird von mir sehr gewertschätzt!

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